DORTHIN, WO DER KAKAO WÄCHST. IMMER WIEDER!

Unsere Reisen

Wissen aus erster Hand –
unsere Reisen in die Anbaugebiete

Nachdem uns 2016 die Kakaoleidenschaft gepackt hatte, war klar, dass wir mehr wissen wollten. Und von wem kann man mehr über Kakao lernen als von den Menschen, die über Generationen Wissen und Erfahrungen über den Anbau und die Verarbeitung zusammengetragen haben?

Also flogen wir nach Mittel- und Südamerika und besuchten unsere Kooperationspartner in Costa Rica, in Venezuela und in Kolumbien. Wir haben tolle Menschen kennengelernt – und unfassbar viel Wissen erworben.

Costa Rica und Panama

Im Frühjahr 2025 waren wir wieder in Costa Rica. Wir haben uns mit unserem Tour Gide der ersten Stunde – David – getroffen. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Kakao Finca von Daniel South, er beliefert uns seit 2018 mit Kakao.

Auf der Reise haben wir ebenfalls einen Abstecher nach Panama gemacht und die Kooperative COCABO R.L. in Bocas del Torro besucht. Außerdem haben wir Josefina besucht, die ebenfalls zur Kooperative gehört. Sie produziert in einer guten Saison etwa 500kg Kakao pro Jahr.

Weiter auf der Reise konnten wir den Vicepresident der Freien Kakaoorganisation von Costa Rica, Edgar Campell Carr, treffen. Oberhalb von Puerto Vejo betreibt der Netzwerker auf drei Hektar ein botanisches Paradies.

 

Ihr wollt mehr über Kakaoanbau und Kakaoverarbeitung erfahren?
In unseren Seminaren bieten wir euch einen fundierten Einblick in die Welt des guten Schokoladengeschmacks.

Reise durch Kolumbien

Im Sommer 2024 reisten wir nach Kolumbien, um auf Entdeckungstour nach neuem Kakao zu gehen. Wir trafen uns mit Mitgliedern der Bauernorganisation ASOPROCACAO. Mehr als 60 Mitglieder produzieren jährlich 91 to. Edelkakao. Wir sehen Setzlinge und fünfzig Jahre alte Criollo Kakaobäume, eingebettet in einem diversifizierten Pflanzen- und Baumbestand.

Weiter geht es zur Asociacion COMiCACO und COMCAP. Biodiversität ist eines ihrer Leitbilder. Die Organisationen beraten ihre Mitglieder, verfügen über Schulungszentren, bieten Sammelstellen für Kakaobohnen und Verkauf von Jungpflanzen an. Ca. 200 Campesinos erwirtschaften mehr als 130 Tonnen p.a. zum Teil Bio zertifizierte Kakaobohnen.

Über die Städte Bogota, Medellín und Maseo erreichen wir den Höhepunkt unserer Reise. Die nachhaltig und ökologisch bewirtschaftete Hacienda Betulia ist seit 2011 im Eigentum von Christian und Pablo. Nach einer umfangreichen Bestandsaufnahme der vorhandenen Kakao-Bäume entschieden sich die beiden, ursprüngliche Kakaobäume mit einem kleinen Bestand von B9 -bekannt unter Procelana – Kakaobohnen- zu veredeln. Das Ergebnis is eine hoch komplexe, mit gelben Fruchtnoten entwickelte Kakaobohne. Über einen einzigartigen Separations-Prozess wachsen des Weiteren Kakaobohnen mit Beeren- und Nuss- Geschmacksnoten. Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft und den tiefen Einblicken in den Kakaoanbau auf der Hacienda.

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Alles begann mit Petronella

Während unserer ersten Reise nach Costa Rica buchten wir eine „Schokoladentour“. Unser Guide für die Tour hieß David, der mittlerweile ein guter Freund ist. Er brachte uns zu Petronella. Wir fuhren von Cahuita kommend Richtung Puerto Vejo. Nach etwa sieben Kilometern erreichten wir Hone Creek und bogen rechts ab Richtung Wasserfälle. Ungefähr nach 1,5 Kilometern sahen wir rechts an der Straße ein kleines Schild „Chocolate Tour“. Und genau hier beginnt das Reich von Petronella.
Petronella gehört zum indigenen Volk der Bribri und hat uns in die Kunst der traditionellen Kakaoherstellung eingeführt. Wir betraten eine kleine Hütte, die eine faszinierende Ausstrahlung hatte. Dort hatte Petronella einige Holzhocker aufgestellt und zeigte uns, wie man mit traditionellen Werkzeugen Kakaomasse herstellt. Wir waren fasziniert, mit welcher Ruhe und Gelassenheit sie den Touristen die einzelnen Schritte erläuterte. Im Anschluss gingen wir übers Gelände, konnten alte Kakaobäume bestaunen, frischen Ingwer ernten und einen Feuersalamander entdecken. Der Ort und auch der Kakao haben uns sofort und nachhaltig fasziniert. Und seitdem kommen wir immer wieder gern hierher.

Danke, Petronella!

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